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▼Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Bitte melden Sie jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, PaulEhrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Straße 51 - 59, 63225 Langen, Website: www.pei.de.
Enhertu 100 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Zusammensetzung: Wirkstoff: 100 mg Trastuzumab deruxtecan. Sonst. Bestandteile: L-Histidin, LHistidinhydrochlorid-Monohydrat, Saccharose, Polysorbat 80 (E433). Anwendungsgebiete: In Kombination mit Pertuzumab zur Erstlinientherapie von erwachsenen Patienten mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs. Als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs, die mindestens eine gegen HER2 gerichtete Vorbehandlung erhalten haben. Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-low oder HER2-ultralow Brustkrebs, die mindestens eine endokrine Therapie in der metastasierten Situation erhalten haben und die für eine endokrine Therapie als nächste Therapielinie nicht in Frage kommen. HER2-low Brustkrebs, die bereits eine Chemotherapie in der metastasierten Situation erhalten haben oder bei denen während oder innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der adjuvanten Chemotherapie ein Rezidiv aufgetreten ist. Als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit: fortgeschrittenem NSCLC, deren Tumoren eine aktivierende HER2(ERBB2)-Mutation aufweisen und die nach einer platinbasierten Chemotherapie mit oder ohne Immuntherapie eine systemische Therapie benötigen. Fortgeschrittenem HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ), die bereits ein vorhergehendes Trastuzumab-basiertes Therapieschema erhalten haben. Inoperablen oder metastasierten HER2-positiven (IHC 3+) soliden Tumoren, die eine vorherige Behandlung erhalten haben und für die es keine zufriedenstellenden Behandlungsoptionen gibt. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Trastuzumab deruxtecan oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Monotherapie (5,4 mg/kg Körpergewicht) Sehr häufig: Infektion der oberen Atemwege, Anämie, Thrombozytopenie, Neutropenie, Leukopenie, Hypokaliämie, verminderter Appetit, Kopfschmerz, Interstitielle Lungenerkrankung, Husten, Erbrechen, Übelkeit, Diarrhoe, Abdominalschmerz, Obstipation, Stomatitis, Dyspepsie, Transaminasen erhöht, Alopezie, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Ermüdung/ Fatigue, Fieber, verminderte Ejektionsfraktion, vermindertes Gewicht. Häufig: Pneumonie, Lymphopenie, Panzytopenie, Dehydratation, Schwindelgefühl, Dysgeusie, trockenes Auge, verschwommenes Sehen, Dyspnoe, Epistaxis, Gastritis, abdominale Distension, Flatulenz, Ausschlag, Hauthyperpigmentierung, Pruritus, peripheres Ödem, im Blut erhöht: Bilirubin und Kreatinin, alkalische Phosphatase, infusionsbedingte Reaktionen. Gelegentlich: Febrile Neutropenie. Monotherapie (6,4 mg/kg Körpergewicht) Sehr häufig: Infektion der oberen Atemwege, Anämie, Neutropenie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Lymphopenie, Hypokaliämie, verminderter Appetit, Interstitielle Lungenerkrankung, Husten, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Obstipation, Abdominalschmerz, Stomatitis, Transaminasen erhöht, Alopezie, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Ermüdung/ Fatigue, Fieber, peripheres Ödem, verminderte Ejektionsfraktion, vermindertes Gewicht. Häufig: Pneumonie, Febrile Neutropenie, Panzytopenie, Dehydratation, Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Dysgeusie, trockenes Auge, verschwommenes Sehen, Dyspnoe, Epistaxis, Dyspepsie, abdominale Distension, Gastritis, Flatulenz, Ausschlag, Pruritus, Hauthyperpigmentierung, im Blut erhöht: alkalische Phosphatase, Bilirubin und Kreatinin, Gelegentlich: infusionsbedingte Reaktionen. Kombinationstherapie (5,4 mg/kg + Pertuzumab) Sehr häufig: Infektion der oberen Atemwege, Neutropenie, Thrombozytopenie, Anämie, Leukopenie, Lymphopenie, Hypokaliämie, verminderter Appetit, Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Dysgeusie, trockenes Auge, Interstitielle Lungenerkrankung, Husten, Diarrhoe, Erbrechen, Übelkeit, Stomatitis, Abdominalschmerz, Obstipation, Dyspepsie, Transaminasen erhöht, Ausschlag, Pruritus, Alopezie, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Ermüdung/ Fatigue, Fieber, verminderte Ejektionsfraktion, vermindertes Gewicht, alkalische Phosphatase im Blut erhöht. Häufig: Pneumonie, Febrile Neutropenie, Panzytopenie, Dehydratation, verschwommenes Sehen, Dyspnoe, Epistaxis, Gastritis, abdominale Distension, Flatulenz, trockene Haut, Hauthyperpigmentierung, Schleimhautentzündung, im Blut erhöht: Bilirubin und Kreatinin, infusionsbedingte Reaktionen. Weitere Hinweise: Zytotoxisch. Enhertu darf nicht durch Trastuzumab oder Trastuzumab emtansin ersetzt werden. Im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren. Im Originalumkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Verschreibungspflichtig.
Pharmazeutischer Unternehmer: Daiichi Sankyo Europe GmbH, Zielstattstraße 48, 81379 München, Deutschland. Örtlicher Vertreter: Daiichi Sankyo Deutschland GmbH; Tel.: +49 (0)89 78080.
Stand der Information: 08.2026.